Reeperbahnfestival 2021

Vom 22. bis zum 25. September fand letzte Woche zum bereits 16. Mal das Reeperbahnfestival in Hamburg statt. Mit gut 300 Konzerten auf etwa 35 Bühnen konnte das Festival wieder mit Künstler*innen groß und klein begeistern. Auch strenge Covid-19 Auflagen mit stark beschränkten Besucherzahlen, fix markierte Stehplätze und der Aufforderung, „ohne Tanzen und ausschweifende Bewegungen” die Musik zu genießen vermochten die Freude am Festival nicht zu dämpfen. Das konnten wir von Fanklub uns natürlich nicht entgehen lassen.

Gleich am ersten Tag lud die Hamburger Musikagentur Backseat gemeinsam mit Fanklub in den Grünen Jäger zum Showcase ein. Bei fast untypisch schönem Wetter konnten die Gäste zuerst auf der Terrasse Fanklub besser kennenlernen, bevor später im Grünen Jäger selbst das eigentliche Programm begann. Eröffnet hat diese Stage Roosmarijn, die mit ihrem experimentellen, melodischen Pop begeistern konnte. Danach folgte mit Blanks Indie-Pop vom feinsten, wie sich auch am Besucherandrang erkennen ließ. Glücklicherweise wurden die Konzerte zusätzlich noch live gestreamt. Den Abschluss machten The Cool Quest, die den Jäger mit Hip-Hop mit maximalen positiven Vibes in den restlichen Abend schickten.

Tag Nummer zwei bestritten wir auf der Freiluftbühne Spielbudenplatz mit dazu natürlich sehr passendem regnerischem Wetter. Dieses Mal gemeinsam mit dem Wiener Label LasVegas Records durften wir ein weiteres Mal unser Projekt mit Musiker*innen und Leuten aus dem Musikbusiness teilen, bevor die Acts das Ruder übernahmen. Begonnen hat damit dann um 18:45 ELIS NOA, die neben ihrer gefühlsbetonten Musik auch noch gleich die Sonne mitbrachten. Dem Wiener Duo folgte Ro Bergman mit Band, der den Besuchern seine neue EP „HI-Lo“ präsentierte. Ebenfalls neue Musik in petto hatte PIPPA, die bereits einige Stücke aus ihrer am Folgetag erscheinenden EP „Lifestream“ zum Besten gab. Als letzter Act am Donnerstag rockte sie den Spielbudenplatz nochmal so richtig, bevor die Besucher in den restlichen Abend entlassen wurden.

Für das Fanklub Team folgten Freitag und Samstag dann Meetings, Business Pitches, Geschäftsessen und natürlich noch mehr ausgezeichnete Musik in und rund St. Pauli. Fazit: strenge Auflagen hin oder her, ein Besuch am Reeperbahnfestival lohnt sich immer.